
Sicherheitsverantwortliche stehen unter zunehmendem Druck, immer komplexere Standorte zu schützen und gleichzeitig den Wert und die Kosteneffizienz ihrer Sicherheitssysteme unter Beweis zu stellen. Aktuell entwickeln sich multidirektionale KI-Kameras zu einer effektiven Lösung für Unternehmen, die optimierte Systeme mit einem umfassenden Überwachungsbereich und KI-gestützten Einblicken benötigen. Multidirektionale KI-Kameras kombinieren mehrere Kameras in einem einzigen Gerät und bieten damit die Vorteile von drei, vier oder sogar fünf KI-Kameras – ohne die damit verbundenen Kosten für den Betrieb mehrerer Geräte.
Erhebliche Kosteneinsparungen
Ein Hauptvorteil der multidirektionalen KI-Kameras ist ihre Kosteneffizienz. In einer traditionellen Konfiguration kommen u. U. mehrere Kameras zum Einsatz, um eine große und komplexe Szene abzudecken. Jede Kamera muss hierbei mit Strom versorgt werden, und für jede Kamera sind Kabel, ein Netzwerkanschluss und eine Lizenz erforderlich. Bei multidirektionalen Modellen dagegen müssen Sicherheitsverantwortliche nur in eine einzige Ausrüstung, Verkabelung und eine einzige VMS-Lizenz (Videomanagementsystem) investieren.
Auch die Installations- und Wartungskosten können reduziert und der für die Kameras erforderliche Zeitaufwand kann verringert werden, da weniger Kameras installiert, überprüft und gewartet werden müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein einzelnes Gerät weniger Energie als mehrere Geräte verbraucht, was langfristig zu erheblichen Kosteneinsparungen führt.
Darüber hinaus ermöglichen die PTRZ-Funktionen (Schwenken, Neigen, Drehen, Zoomen) einiger multidirektionaler Modelle den Systemintegratoren, die Kameraeinstellungen, die Objektivposition und die Blickwinkel aus der Ferne über einen Web Viewer anzupassen. Eine physische Anwesenheit am Installationsort für kleinere Anpassungen wird so überflüssig, was wiederum die betriebliche Effizienz steigert und Wartungskosten reduziert.
KI-Effizienz
Moderne multidirektionale Kameras, wie z. B. die 4- und 5-Kanal-KI-Modelle von Hanwha Vision, sind mit leistungsstarken Analyse-Funktionen ausgestattet, die das Situationsbewusstsein und die Reaktionsschnelle des Sicherheitspersonals verbessern. Mit ihren KI-Funktionen können diese Kameras fortschrittliche Analysen direkt auf dem Gerät durchführen (sog. „Edge-KI“). Das reduziert nicht nur serverseitige Rechenanforderungen und spart Kosten, sondern erhöht auch die Cybersicherheit.
Die KI-Funktionen ermöglichen es den Kameras, Personen, Gesichter, Fahrzeuge (einschließlich Typen) und Nummernschilder genau zu erkennen und zu klassifizieren, und Deep-Learning-KI ist in der Lage, zwischen relevanten und irrelevanten Bewegungen (z. B. Wildtiere, Schatten oder im Wind wehende Bäume) zu unterscheiden. Fehlalarme werden so deutlich reduziert und die Effizienz wird erheblich verbessert. Mit KI kann das Sicherheitspersonal automatisch nur bei Ereignissen alarmiert werden, die ihre Aufmerksamkeit erfordern, z. B. bei einem Einbruchsversuch oder wenn eine Person einen Bereich außerhalb der Arbeitszeiten betritt.
Darüber hinaus ermöglicht die KI-gestützte Objektklassifizierung auch eine effizientere forensische Suche, d. h. die Bediener können im Falle von Ermittlungen schnell relevante Aufnahmen von Ereignissen finden. Die Kameras unterstützten ausgefeilte Funktionen wie die Erkennung von herumlungernden Personen und die Überquerung virtueller Linien, eine automatische Verschlusssteuerung sowie Hanwha Visions intelligente Komprimierungstechnologe WiseStream III und die Rauschunterdrückung WiseNR II.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Multidirektionale KI-Kameras sind ideal für die Überwachung großer und komplexer Bereiche wie z. B. Stadtzentren, Flughäfen, Verkehrsknotenpunkte und geschäftige Logistikhöfe. Das 5-Kanal-Modell von Hanwha Vision, die PNM-C34404RQPZ, ermöglicht beispielsweise eine umfassende Abdeckung mit einer Kombination aus PTZ- und feststehenden Kameras und bietet eine detaillierte Bildqualität von bis zu 4K sowie eine leistungsstarke Suite von KI-Analyse-Funktionen.
Multidirektionale KI-Kameras eignen sich auch gut für Innenbereiche, z. B. für den Einzelhandel, für Büros und für Räume mit niedrigen Decken. Multidirektionale KI-Minikameras sind kompakt und diskret und fügen sich perfekt in Räume mit niedrigen Decken bzw. in Bereichen ein, in denen Ästhetik Priorität hat. Da diese Geräte bis zu vier verschiedene Videostreams liefern können, kann das Sicherheitspersonal eine Szene einfach überwachen, ohne zwischen Kameras wechseln zu müssen, und erhält dabei außerdem ein größeres Sichtfeld als bei einer einzelnen Kamera.
Klare Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen
Schlechte Lichtverhältnisse können sich negativ auf eine effektive Überwachung auswirken. Um dem entgegenzusteuern, sind moderne multidirektionale Kameras mit unabhängigen Infrarot (IR)-Zonen und IR-Funktionen mit großer Reichweite ausgestattet, damit sie selbst bei völliger Dunkelheit klare Bilder liefern. So gibt es beispielsweise für die gesamte multidirektionale Produktreihe von Hanwha Vision Optionen, mit denen das Sicherheitspersonal die Intensität jeder IR-Zone manuell einstellen kann, um Reflexionen zu vermeiden und die Bildqualität zu optimieren. Damit ist unabhängig von den Lichtverhältnissen eine klare Sicht auf alle überwachten Bereiche möglich.
Eine kostengünstige und vielseitige Lösung
Multidirektionale KI-Kameras sind eine ideale Lösung für Unternehmen, die eine umfassende und intelligente Überwachung ohne die kostspielige und zeitaufwändige Installation und Wartung mehrerer Kameras benötigen. Die Kameras sind kostengünstig und vielseitig einsetzbar, z. B. in Außenbereichen wie Städten, Logistikzentren, im Transportbereich und in der Industrie, aber auch in Innenbereichen wie z. B. in Gemeinschaftsbüros und im Einzelhandel.